Bild: ©Stadt Burgkunstadt, Wikipedia

Rücken die bewaldeten Höhen des 517 Meter zählenden Spitzbergs in das Blickfeld der Radler, ist alsbald das Zentrum von Burgkunststadt erreicht. Über einhundert Jahre fungierte die oberfränkische Ansiedelung als Mekka der deutschen Schuhindustrie. Neben der Herstellung von Herren-, Kinder- und Damenschuhen war man in den Burgkunststädter Betrieben unter anderem auf Ski- und Eislaufschuhe spezialisiert. Auch wenn die zahlreichen Werkstätten ab den späten 70er Jahren nach und nach aus dem Stadtbild verschwanden, wurde in Burgkunststadt 1986 dennoch das Deutsche Schustermuseum eingerichtet. Die sehenswerte Sammlung zeigt spannende Artefakte aus längst vergangenen Tagen und gefällt deshalb großen, wie kleinen Radlern. Die Häuserreihen rund um den schmucken Marktplatz und die neobarocke Stadtpfarrkirche waren vormals allesamt durch unterirdische, verwinkelte Gänge miteinander verbunden. Auch wenn die meisten Gewölbe mittlerweile zugeschüttet sind, vermag der der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Bereich unterhalb der Alten Vogtei dennoch einen Einblick in die Welt Untertage zu gewähren.

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