Bild: © von Robertmoennich, via Wikimedia Commons

Der Name der hessischen Stadt geht auf die insgesamt zehn Mühlen zurück, die dereinst an den hier in den Main mündenden Bächen angesiedelt waren. Dieser Tage existiert mit der sogenannten Brückenmühle nur noch ein einziges Modell. Wer zufällig am Pfingstmontag, dem Deutschen Mühlentag in Mühlheim weilt, kann dieses historische Gebäude besichtigen. Das abwechslungsreich gestaltete Stadtmuseum steht Besuchern indes das ganze Jahr über offen und sehnen sich die Radfahrer nach noch mehr kulturellen Highlights, sollten sie einen Besuch von „Gerdas kleiner Weltbühne“ in Betracht ziehen. Die seit 1976 viermal wöchentlich gezeigte Travestie-Show genießt überregionalen Kultstatus. Weil im Mühlheimer Stadtteil Dietesheim bis in die 80er Jahre hinein Basalt abgebaut wurde, profitieren Reisende von einer ganz besonderen Freizeitoption. Der aufgelassene Tagebau wurde erfolgreich und aufwendig renaturiert. Hat man während des Abbaus das Grundwasser stets abgepumpt, sorgt es heute dafür, dass die sogenannten Dietesheimer Steinbrüche zu einer Seenlandschaft mutiert sind. Insgesamt elf glasklare und herrlich blaue Gewässer schmücken das Naherholungsgebiet – allerdings: Badespaß und Bootsfahrten sind nicht gestattet!

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