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Wer den Namen Rüsselsheim hört, denkt unweigerlich an die Opel-Werke. Der Fahrzeughersteller sitzt seit 1862 in der Stadt und trat von hier seinen Siegeszug um die Welt an. Das historische Hauptgebäude der Firmenzentrale unterhält ein einladendes Speiselokal und eine kleine Ausstellung rund um das Thema Auto. Dass in Rüsselsheim vieles mit der Industriellenfamilie zu tun hat, lässt sich auch an den sogenannten Opel-Villen ablesen. Die prunkvollen Häuser wurden frisch renoviert und dienen seit mehreren Jahren als Präsentationsfläche und Veranstaltungsorte. Galeristen stellen teilweise Sammlungen auf Weltniveau aus. Dass die Rüsselsheimer Geschichte weit in die Vergangenheit zurückreicht, lässt sich an der im 14. Jahrhundert erbauten Festung ersehen. Die zunächst kleine Burg wurde 1546 um eine große Wallanlage und mehrere Gräben erweitert. Heute befindet sich das mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnete Stadt- und Industriemuseum in den ritterlichen Räumlichkeiten. Wollen Radreisende neben den Schönheiten des Main-Radweges auch hochkulturelle Momente sammeln, sollten sie Tickets für das Stadttheater Rüsselsheim erwerben. Weil das Haus kein eigenes Ensemble besitzt, gastieren immer wieder hochkarätige Künstler, die die Stadt zu einem hessischen Hotspot der Opern-, Ballett- und Schauspielszene erheben. Doch auch Radler, die keine Vorstellung besuchen möchten, dürfen es keinesfalls versäumen am markanten, ellipsenförmigen Theaterbau vorbeizufahren. Das Gebäude ist überaus auffällig und gestaltet die Stadtsilhouette entscheidend mit.

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