Die frühere Reichsstadt Schweinfurt liegt am Maindreieck und ist mit rund 53.500 Einwohnern nach Würzburg und Aschaffenburg die drittgrößte Stadt im Bezirk Unterfranken.

Schweinfurt war und ist bis heute immer noch eine Arbeiterstadt. Junge gutverdienende Familien leben bevorzugt im Speckgürtel rund um die Kleinstadt, wohingegen Arbeiter und Senioren das Leben in der Stadt bevorzugen. In der Stadt befindet sich einer der größten US-Standorte Deutschlands, was dem Gebiet weitere 11.000 US-amerikanische »Einwohner« beschert.

Die Ortschaft wirbt mit dem Motto »Industrie und Kunst«, was besonders die durchaus zahlreichen kulturellen Einrichtungen rechtfertigen.

Schweinfurt besitzt eine Menge an Museen mit bemerkenswerten Sammlungen und Ausstellungen. In der »Kunsthalle« gibt es ständig wechselnde Ausstellungen von klassischer Moderne bis zur Gegenwart. Die bedeutendste Kunstsammlung des 19. Jahrhundert aus dem deutschsprachigen Raum findet man im Georg Schäfer Museum.
Weitere 7 Kunsthäuser und Museen sind in Schweinfurt zu finden, die sich alle mit unterschiedlichen speziellen Themen beschäftigen.

Das Prunkstück und der ganze Stolz der Stadt ist das Theater. 1966 erbaut und mit »der Hochzeit des Figaro eröffnet« genießen die kulturellen Veranstaltungen einen ausgezeichneten Ruf, der bis über die Main-Rhön-Grenze hinaus geht. 2002 wurde das Gebäude renoviert und mit modernster Theatertechnik ausgestattet. Alle zwei Jahre finden hier bekannten Puppenspiele statt.

Offizielle Webseite der Stadt Schweinfurt

© Foto: Dr. Volkmar Rudolf/Tilman2007