Im Mittelalter genoss Würzburg in politischer, geistiger und religiöser Hinsicht eine Vormachtstellung. Die unterfränkische Mainmetropole gehörte zu den bedeutsamsten Städten in deutschen Landen und zog Gelehrte, Künstler und Architekten magisch an. Das auffälligste Bauwerk Würzburgs markiert die Festung Marienberg. Sie erhebt sich so majestätisch über der Alten Mainbrücke, dass Radreisende nicht umhin kommen, den Atem anzuhalten. Die im 18. Jahrhundert zur barocken Festung ausgebaute Anlage fungiert aktuell als Heimstatt mehrerer Ausstellungen. Im Mainfränkischen Museum lassen sich wertvolle Kunstwerke bestaunen und im nur wenige Meter weiter gelegenen Fürstenbaumuseum erfahren Besucher Wissenswertes über die Stadtgeschichte. Unten in der Altstadt angekommen, sollten Radfahrer vor dem St.-Kilian-Dom Halt machen. Die beiden Doppeltürme und die gigantische Gebäudelänge von 105 Metern machen den Sakralbau zu einer der größten romanischen Kirchen Deutschlands. Mitten auf dem weitläufigen Marktplatz wartet darüber hinaus die schmucke Marienkapelle auf ihre Entdeckung. Die rötlich-weiße Fassade und die Existenz einiger, unmittelbar in die Außenmauer integrierter Krämerläden machen die Marienkapelle zu einem Unikat. Baumeister Balthasar Neumann hat der Stadt mit der in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommenen Würzburger Residenz einen der schönsten und vollkommensten Paläste Europas geschenkt. Das kaiserliche Paradezimmer zeigt Rokoko in Perfektion!

Mehr Informationen für Urlauber gibt es auch auf der offiziellen Seite der Stadt Würzburg

Bild: © von Jiuguang Wang, via Wikimedia Commons